Eiskunstlauf EM 2026 Medaillenspiegel: Alle Sieger Und Platzierungen Im Überblick
Die Eiskunstlauf-Europameisterschaften 2026 im britischen Sheffield lieferten spektakuläre Höchstleistungen und hochdramatische Entscheidungen auf dem Eis. In den vier klassischen Disziplinen – Männer, Frauen, Paarlauf und Eistanz – kämpften Europas beste Athleten um die begehrten EM-Titel. Die Mannschaft aus Italien setzte sich an die Spitze der Gesamtwertung, während auch die Vertretungen aus der Schweiz und Deutschland wichtige Erfolge verbuchen konnten.
| Rang | Nation | Gold | Silber | Bronze | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Italien | 2 | 1 | 1 | 4 |
| 2 | Georgien | 1 | 1 | 0 | 2 |
| 3 | Frankreich | 1 | 0 | 1 | 2 |
| 4 | Schweiz | 0 | 1 | 1 | 2 |
| 5 | Deutschland | 0 | 1 | 0 | 1 |
| 6 | Estland | 0 | 0 | 1 | 1 |
Italiens Dominanz und europäische Sternstunden in Sheffield
Die italienische Equipe unterstrich in Sheffield eindrucksvoll ihre aktuelle Vormachtstellung im europäischen Eiskunstlauf. Besonders in den Paardisziplinen und im Eistanz demonstrierte das Team technische Präzision gepaart mit hoher künstlerischer Reife. Charlton und Guignard/Fabbri sicherten Wertungspunkte auf absolutem Weltklasse-Niveau und sicherten Italien den verdienten ersten Platz im Medaillenspiegel.
Auch Georgien bestätigte seine Rolle als aufstrebende Eiskunstlauf-Nation. Mit einer Goldmedaille im Herren Einzel und Silber im Paarlauf unterstrich der Verband seine kontinuierliche Nachwuchsarbeit. Frankreich zeigte gewohnt starke Leistungen im Eistanz und sicherte sich dank einer herausragenden Kür-Präsentation ebenfalls einen Titel im Klassement.
- Eistanz: Italien verteidigte die europäische Krone in einem knappen Finale gegen Frankreich.
- Paarlauf: Georgien und Italien lieferten sich ein Duell auf höchstem technischen Niveau mit vierfachen Wurfelementen.
- Einzelwettbewerbe: Hohe Sprunggewalt und vierfache Toeloops prägten die Entscheidungen bei den Herren.
DACH-Nationen im Fokus: Edelmetall für Deutschland und die Schweiz
Die Athleten der Deutschen Eislauf-Union (DEU) und des Schweizer Eislauf-Verbandes zeigten in den Schlüsselwettbewerben starke Vorstellungen. Für die Deutsche Eislauf-Union erkämpfte das Top-Paar Minerva Fabienne Hase und Nikita Volodin die Silbermedaille im Paarlauf. Trotz kleiner Unsicherheiten bei den geworfenen Dreifach-Sprüngen überzeugte das Duo mit exzellenten Hebungen und choreografischer Tiefe.
Die Schweizer Equipe überzeugte durch Kontinuität in den Einzelwettbewerben. Lukas Britschgi sicherte sich im Herren-Wettbewerb nach einer fehlerfreien Kür die Bronzemedaille, während Kimmy Repond bei den Frauen mit Silber belohnt wurde. Beide Schweizer zeigten unter hohem Druck mentale Stärke und sicherten ihrem Verband zwei Podiumsplätze.
- Deutschland: Silber im Paarlauf durch Hase/Volodin unterstreicht den Anschluss an die internationale Spitze.
- Schweiz: Zwei Medaillen durch Britschgi (Bronze) und Repond (Silber) markieren eines der erfolgreichsten EM-Ergebnisse der Verbandsgeschichte.
- Österreich: Top-10-Platzierungen im Eistanz sicherten wertvolle Startplätze für kommende Großevents.
Bavarian Open 2026: Internationales Eiskunstlauf-Highlight in ...
Ausblick auf die ISU Grand-Prix-Serie 2026/27
Mit dem Abschluss der Titelkämpfe von Sheffield richtet sich der Blick der internationalen Eiskunstlauf-Elite bereits auf die Vorbereitungen zur kommenden Herbstsaison. Die Ergebnisse der Europameisterschaft dienen den nationalen Verbänden als wichtige Orientierung für die Zusammenstellung der Kader- und Grand-Prix-Startplätze der Saison 2026/27.
Die Vorbereitungen auf die neue ISU-Grand-Prix-Serie laufen bereits auf Hochtouren. Ab Oktober 2026 greifen die europäischen Titelträger wieder in den internationalen Wettbewerb ein, um sich gegen die starke Konkurrenz aus Nordamerika und Asien zu behaupten. Besonders die neu formierten Paare und jungen Einzellläufer stehen vor der Herausforderung, ihre Programme weiter aufzustocken.
